Bei der Lebensversicherung muss zwischen verschiedene Arten unterschieden werden: Zum einen die Kapitallebensversicherung, zum anderen die fondgebundene Lebensversicherung.

Wohl jedes Versicherungsunternehmen bietet auf dem deutschen Markt eine Kapitallebensversicherung an. Die monatlichen Raten liegen dabei in der Regel zwischen 25 und 50 Euro. Leider liegen die Kosten für den Risikobereich recht hoch. Darüberhinaus ist die Rendite für den restlichen Teil einer Kapitallebensversicherung recht gering.

Lebensversicherung


Trotz umfangreicher Werbemaßnahmen und viel Druck aufgrund steuerlicher Veränderungen, ist diese Art des „Sparens“ leider noch weit verbreitet. Der Bund der Sparer gibt zum Beispiel eine Warnung heraus, und betitelt das ganze Gerüst mit Risiko und Sparanteil als nicht lohnenswert. Aber immer noch schließen 80% der Deutschen solch eine Versicherung ab. Einer der Haken ist zum Beispiel, dass bei Finanzengpässen der sogenannte Rückkaufswert sehr gering, oder in den ersten Jahren gar nicht vorhanden ist. Bei der Kapitallebensversicherung werden etwa 35 % in den Risikoteil investiert, und der Rest nach Abzug der Kosten in den Sparteil, allerdings zu recht niedrigen Zinsen. Wer also sein Leben absichern und gleichzeitig sparen möchte, sollte dies am besten getrennt halten. Am günstigsten ist der Abschluss einer Risikolebensversicherung und das Sparen über einen Fondsparplan. So würde man flexibel bleiben und hat sogar geringere Kosten.

Außerdem erreicht man eine höhere Risikolebenssumme, als nur die 60% der Ansparsumme einer Lebensversicherung. Wenn man ca. 10 Euro ausgibt und die 50 Euro wirklich zum Sparen in einen Fondsparplan gibt, hätte man später nach vielen Jahren eine Summe mit einer durchschnittlichen Verzinsung von 7 bis 10 %. Das wäre sicherlich ein guter Sparerfolg im Alter. Das ganze ist bei einem unabhängigen Finanzberater oder Versicherungsmakler zu bekommen, welcher durch eine genaue Analyse aller Finanz- und Lebensziele das passende Produkt für den Kunden findet, und den Kunden vorab ausführlich berät. Die zweite Variante wäre die fondgebundene Lebensversicherung, welche durch Anlagen des Geldes in hochwertige Fonds, weit mehr Ertrag bringt, als eine Kapitallebensversicherung, die bei etwa 3 bis 4% liegt. Die fondgebundene Lebensversicherung hat auch im Risikoteil weniger Kosten, und liegt dort bei rund. 20 %, während dessen die restlichen Geldanteile in die Fonds fliessen. Sicherlich liegt dabei auch das Risiko höher, falls ein Fond bei Auszahlung gerade keinen Wert besitzt. Durch die langlaufenden Sparzeiten und einem guten Fond , in den das Geld des Sparers fließen sollte, müsste am Ende der Laufzeit weit mehr Geld herausspringen als bei einer Kapitallebensversicherung, denn auch dort gibt es keine Gewinngarantie.



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