In einem Altenheim gibt eine ganze Menge an unterschiedlichen Berufen. Ganz oben in dieser Hierarchie steht die Pflegedirektorin oder der Direktor. Er ist für die Belange des Heimes zuständig. Verwaltet die Gelder und Vermögensgegenstände der Bewohner. Ihm sind sämtlichen weiteren Mitarbeiter unterstellt.
Als nächstes folgt die Pflegedienstleitung. Diese kümmert sich um die Organisation der Pflegeabläufe und ist für das Pflegepersonal der Ansprechpartner. Die PDL wie sie abgekürzt wird führt Mitarbeitergespräche und beurteilt die Auszubildenden mit den Stationen oder Wohnbereichen. Den größten Teil der Arbeiter in einem Altenheim stellen die Altenpfleger und Krankenschwestern da. Ihnen ist auf dem jeweiligen Wohnbereich eine Wohnbereichsleitung übergestellt.
Diese schreibt die Dienstpläne und kümmert sich um organisatorische Dinge auf ihrem jeweiligen Wohnbereich. Oft arbeiten diese WBL auch in der Pflege mit. Ansprechpartner für die Bewohner sind meistens die Pflegekräfte. Diese sehen sie täglich und haben meistens mehr Vertrauen in diese als in die Leitung des Altenheim. Die Pflegenden kümmern sich in erster Linie um sämtliche Angelegenheiten der Bewohner auf der Station oder dem Wohnbereich. Bei Problemen müssen diese aber immer mit der Leitung Rücksprache halten.
Weitere Berufe in solch einer Einrichtung sind die des Koches und den Küchengehilfen. Auch diese muss ein Heim haben. Die Bewohner müssen schließlich bekocht werden. In fast jedem Altenheim gibt es eine eigene Küche. Dort wird das Essen zentral zubereitet und dann zu den Wohnbereichen gebracht. Wer aber nicht vergessen werden darf, ist der Hausmeister, der sozusagen ein Mädchen für alles ist und die Mitarbeiter der Wäscherei. Auch diese findet man immer häufiger in einem Altenheim. Es ist kostengünstiger selbst zu waschen und zu bügeln, als alles an eine Fremdfirma zu bringen. Außerdem werden so Arbeitsplätze geschaffen. Für die Bewohner ist es ebenfalls von Vorteil, diese bekommen ihre Wäsche schneller sauber zurück.